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DIN 50929-3 Beiblatt 1:2014 DE

Korrosion der Metalle - Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe bei äußerer Korrosionsbelastung - Teil 3: Rohrleitungen und Bauteile in Böden und Wässern; Beiblatt 1: Korrosionsraten von Bauteilen in Gewässern

Zweck von DIN 50929-3 Beiblatt 1 ist die Herleitung der zu erwartenden Abrostung aus der Bestimmung der Wasseraggressivität (Bewertungszahlsumme) nach DIN 50929-3,1985-09, 6.1.1 bzw. Tabelle 1. Damit kann eine Prognose zur Standzeit und Nutzungsdauer eines Bauwerkes bzw. Bauteils aus Baustahl ermittelt werden.*Zweck von DIN 50929-3 Beiblatt 1 ist die Herleitung der zu erwartenden Abrostung aus der Bestimmung der Wasseraggressivität (Bewertungszahlsumme) nach DIN 50929-3, 1985-09, 6.1.1 beziehungsweise Tabelle 1. Damit kann eine Prognose zur Standzeit und Nutzungsdauer eines Bauwerkes beziehungsweise Bauteils aus Baustahl ermittelt werden. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Sauerstoffgehalt des Immersionsmediums ergänzend zur Wasseraggressivität in die Korrosivität einfließen zu lassen. Die vorgeschlagenen Korrosionsraten sind für Bauwerke der Uferbefestigung ("Spundwandbauwerke") für die in Deutschland vorkommenden Gewässertypen anzuwenden. Die Abrostung verläuft dabei zur Tiefe hin nicht gleichmäßig, wodurch eine Untergliederung in Abrostungszonen erfolgt. Im Detail werden Korrosionsraten für die Spritzwasser- (SprWZ), Niedrigwasser- (NWZ) und Unterwasserzone (UWZ) unterschieden. Für den Wasserwechselbereich (WWZ) kann erfahrungsgemäß der Wert der Unterwasserzone (UWZ) eingesetzt werden. Dieses Beiblatt wurde vom Arbeitsausschuss NA 062-01-71 AA "Korrosion und Korrosionsschutz" im Normenausschuss Materialprüfung (NMP) erstellt. Es ergänzt DIN 50929-3 mit diesen Ergebnissen.

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