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DIN EN 13262 Berichtigung 1:2013 DE

Bahnanwendungen - Radsätze und Drehgestelle - Räder - Produktanforderungen; Deutsche Fassung EN 13262:2004+A2:2011; Berichtigung zu DIN EN 13262:2011-06

Diese Europäische Norm legt die Eigenschaften für Eisenbahnräder, die auf europäischen Streckennetzen verwendet werden, fest. Vier Stahlgüten ER6, ER7, ER8 und ER9 werden in dieser Norm definiert; für die Interoperabilität Europäischer Güterwagen sind nur Stahlgüten von ER6, ER7 und ER8 anwendbar. ANMERKUNG 1 Güte ER6 ist für die Anwendung der Betriebsart Güterwagen nicht geeignet, üblicherweise wird die Stahlgüte ER6 nur bei geringen Radsatzlasten angewandt. Bestimmte Eigenschaften sind in Kategorie 1 oder Kategorie 2 festgelegt. Kategorie 1 wird generell gewählt wenn die Betriebsgeschwindigkeit über 200 km/h liegt. Bei Güterfahrzeugen mit einer Betriebsgeschwindigkeit unter 200km/h werden generell Räder der Kategorie 2 gewählt. Für einige Eigenschaften können diese Kategorien noch unterteilt werden. Diese Norm gilt für geschmiedete und gewalzte Vollräder, die aus vakuumentgastem Stahl hergestellt werden und eine Radkranzvergütung erhalten haben. Sie müssen bereits in einer bedeutenden Anzahl und unter kommerziellen Bedingungen in einem europäischen Eisenbahnnetz eingesetzt sein oder die Konstruktion muss eine Zulassungsprüfung nach EN 13979-1 bestanden haben. ANMERKUNG 2 Die Beschreibung von Rädern für besondere Anwendungen oder klimatische Bedingungen kann anderen Dokumenten, wie z. B. UIC-Merkblättern oder ISO-Normen, entnommen werden. ANMERKUNG 3 Das Zulassungsverfahren ist nicht Gegenstand dieser Norm. ANMERKUNG 4 Eine Radkranzvergütung wird durch Wärmebehandlung erreicht, deren Ziel die Härtung des Radkranzes und die Schaffung von Druckeigenspannungen ist.

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Deutsches Institut für Normung [din]

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