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DIN EN ISO 1 Beiblatt 1:2004 DE

Geometrische Produktspezifikation (GPS) - Referenztemperatur für geometrische Produktspezifikation und -prüfung - Systematische Abweichungen und Beiträge zur Messunsicherheit bei Längenmessungen aufgrund thermischer Einflüsse (ISO/TR 16015:2003) (Foreign Standard)

Dieses Beiblatt beschreibt Verfahren zur Bestimmung von Abweichungen, geeigneten Korrekturen und zur Ermittlung von Messunsicherheitsbeiträgen, die auf thermischen Einflüssen bei der Ausführung von Längenmessungen bei der Geometrischen Produktspezifikation (GPS) beruhen.*Das Beiblatt 1 zu DIN EN ISO 1 wurde als ISO/TR 16015:2003 von der ISO/TC 213/WG 3 "Bezugstemperatur" unter wesentlicher Beteiligung deutscher Fachleute erstellt. Auf nationaler Ebene ist der NATG-C.ISO/TC 213 für die Bearbeitung verantwortlich. Die Referenztemperatur für die Spezifikation (d. h. bei der Konstruktion) und für die Prüfung auf Übereinstimmung mit den Spezifikationen geometrischer Merkmale von Werkstücken beträgt 20 °C nach DIN EN ISO 1:2002-10. Das gilt auch für alle Kalibrierungen von Messeinrichtungen und Messmitteln in der dimensionellen Messtechnik (Längen- und Winkelmessungen). Ein Abweichen von der genormten Referenztemperatur führt zu wesentlichen Beiträgen der Messunsicherheit. Die Temperatur erweist sich sehr oft als Haupteinflussgröße bei der Berechnung der Messunsicherheit. Das Beiblatt enthält die Verfahren zur Abschätzung des Einflusses der Temperatur in der dimensionellen Messtechnik, Hinweise zur Berechnung der thermisch verursachten Messunsicherheitsbeiträge und Ratschläge zur Durchführung von Messungen und Kalibrierungen unter Beachtung der thermischen Effekte. Es stellt damit eine sinnvolle Ergänzung zur Norm DIN EN ISO 1:2002-10 dar.

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Deutsches Institut für Normung [din]

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