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DIN ISO 11665-8:2010 DE
Ermittlung der Radioaktivität in der Umwelt - Luft - Teil 8: Radon-222 in Gebäuden: Methodik zur Erstbewertung sowie für zusätzliche Untersuchungen (ISO/DIS 11665-8:2010) (Foreign Standard)
Diese Internationale Norm gibt eine Leitlinie für die Messung der Aktivitätskonzentration von Radon-222 und der potentiellen Alpha-Energiekonzentration seiner kurzlebigen Folgeprodukte in Luft. Teil 8 der Reihe ISO 11665 gibt eine Anleitung für die Untersuchung von Gebäuden nach Radonbelastungen.*Radon gilt heute als die Hauptursache für die natürliche Strahlenexposition des Menschen. Der UNSCEAR-Bericht (2006) legt dar, dass weltweit Radon rund 52 % der globalen mittleren Exposition durch natürliche Strahlung verursacht. Das Isotop 222(48 %) ist weit signifikanter als das Isotop 220(4 %), während das Isotop 219 als vernachlässigbar angesehen wird. Seit 1987 wird Radon für den Menschen als Lungenkanzerogen durch das internationale Krebsforschungszentrum (ICRC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannt. Im Allgemeinen ist die Konzentration von Radon in Gebäuden infolge des geringeren Luftwechsels höher als in der Freiluft. Je mehr der Luftwechsel verringert wird, desto größer ist die Anreicherung von Radon in den Gebäuden. Die Hauptquelle für das Radon in Gebäuden ist normalerweise der darunterliegende Erdboden. Unter bestimmten Umständen können die Baumaterialien, die Außenluft, das Trinkwasser oder auch das Stadtgas zu einer erhöhten Radonkonzentration beitragen. Dieser Teil der Reihe DIN ISO 11665 umfasst die maßgeblichen Anforderungen, um die Anwesenheit von Radon in einem Gebäude anzuzeigen und um die Quelle und die Transportwege des Radons im Gebäude zu identifizieren (zusätzliche Untersuchungen). Unterschiedliche Maßnahmestufen können für ein Gebäude erforderlich sein: - Erstbewertungen zur Abschätzung des Jahresmittelwertes der Radon-Aktivitätskonzentration im Gebäude. Geeignete Verfahren sind integrierende Messungen während einer Dauer von mindestens zwei Monaten (siehe Entwurf DIN ISO 11665-4:2010-06). Durch Vergleich des Jahresmittelwertes der Radon-Aktivitätskonzentration im Gebäude mit den Zielwerte..( text verkürztes wegen der Zeichenzählung)
Deutsches Institut für Normung [din]